Die Psychosomatische Tagesklinik Berlin ist als private Krankenanstalt nach § 30 der Gewerbeordnung konzessioniert. Das Versorgungsangebot liegt in dem neuen fachärztlichen Gebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Das Behandlungsspektrum umfasst Krankheiten und Leidenszustände, an deren Verursachung psychische und psychosoziale Faktoren, deren subjektive Verarbeitung und/oder körperlich-seelische Wechselwirkungen maßgeblich beteiligt sind.
Die Tagesklinik versteht sich als innovative Einrichtung, die mit Erfolg die wesentlichen Bestandteile der bewährten und effektiven vollstationären Krankenhaus-Psychotherapie in ein tagesklinisches Konzept umsetzt, ohne den Patienten von seinem häuslichen Umfeld zu trennen. Es können auch auswärtige Patienten behandelt werden. Sie werden auf Kosten der Tagesklinik in einem Hotel untergebracht und können auf diese Weise täglich an dem intensiven Behandlungsprogramm teilnehmen, ohne sich in ein Krankenhaus begeben zu müssen. Die wissenschaftliche Grundlage des Behandlungskonzeptes ist das so genannte „bio-psycho-soziale Krankheitsmodell“. Es sieht das Krankheitsgeschehen ganzheitlich in seinen körperlichen, seelischen und sozialen Wechselwirkungen und bezieht den Kranken systematisch und mitverantwortlich in den Behandlungsprozess ein. |
| Behandlungsangebot |
Die tagesklinische Behandlung steht zwischen ambulanter und vollstationärer Behandlung. Der Patient erhält eine ähnlich intensive, täglich stattfindende kombinierte („multi-modale“) Psychotherapie wie in einer psychosomatisch-psychotherapeutischen Klinik – er muss aber nicht über Nacht in der Klinik bleiben; er kehrt täglich am Nachmittag und zum Wochenende in sein privates, häusliches Umfeld zurück, wenn die Konfliktlage dies erlaubt. So könnte man diese Behandlungsform auch als eine „ambulante Intensivtherapie“ bezeichnen. Die Indikation für eine tagesklinische Behandlung richtet sich nicht nur nach der Diagnose des Krankheitsbildes, sondern auch nach der Art der psychischen und körperlichen Verfassung des Patienten, dem Schweregrad seiner Erkrankung, nach seinen Lebensumständen und nach seiner persönlichen Einstellung zur psychischen Erkrankung. |