Die Behandlung Die wissenschaftliche Grundlage des Behandlungskonzepts bildet das so genannte „bio-psycho-soziale Krankheitsmodell“. Es sieht das Krankheitsgeschehen ganzheitlich in seinen körperlichen, seelischen und sozialen Wechselwirkungen. Die Umsetzung der Behandlung ist u. a. auch an bestimmte Voraussetzungen seitens des Patienten gebunden: Er sollte bereit sein,
Bei bestehenden oder aufkommenden Suizidgedanken ist es sehr wichtig, dass mit dem Therapeuten offen darüber gesprochen wird, damit sie als Teil der Problematik behandelt werden können. Dem Patienten kommt hier eine Mitverantwortung zu. Die Behandlung selbst besteht aus einer Anzahl von speziellen Therapien, den sog. Therapie-Modulen. In diesem multi-modalen und multi-methodischen Behandlungsplan nehmen die Patienten an den fünf Werktagen aktiv an einer sinnvoll aufeinander abgestimmten Abfolge von unterschiedlichen psychotherapeutischen Maßnahmen durch ein multi-professionelles Team teil. Das Programm bietet damit die Möglichkeit, unterschiedliche neue Erfahrungen mit sich selbst und mit anderen in der Gruppe zu machen. Die Patienten verbleiben ansonsten in ihrer gewohnten, häuslichen Umgebung. Die Behandlungszeit wird durch eine Mittagspause in zwei Blöcke unterteilt. Therapeutisch undefinierte Leerzeiten werden vermieden. Freie Zeiten sind vorgesehen und es wird darauf geachtet, dass niemand durch die Therapie überfordert wird. Das Therapieprogramm umfasst:
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